Eingangsverfahren und Berufsbildungsbereich

Die Beschäftigung des Menschen mit Behinderung beginnt mit dem Eingangsverfahren (EV). Dieses dauert in der Regel drei Monate. Das EV dient der Feststellung, inwieweit die WfbM die geeignete Einrichtung zur Teilhabe am Arbeitsleben und zur Eingliederung in das Arbeitsleben für Mensch mit Behinderung ist. Ein individueller Eingliederungsplan wird erstellt. Dieser dient als Grundlage für die Ziele- und Maßnahmeplanung für den anschließenden Berufsbildungsbereich.

Nach Abschluss des Eingangsverfahrens schließen sich bis zu 24 Monate Berufsbildungsbereich an. In dieser Zeit erhalten die Beschäftigten berufsbildende und persönlichkeitsfördernde Leistungsangebote, die sowohl gruppenübergreifend als auch individuell in den Arbeitsbereichen durchgeführt werden. Die Maßnahmen im Berufsbildungsbereich dienen dazu die beruflichen und lebenspraktischen Fähigkeiten der Teilnehmer planmäßig zu entwickeln und sie auf geeignete Tätigkeiten im Arbeitsbereich der WfbM oder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt vorzubereiten sowie die Persönlichkeitsentwicklung der Teilnehmer zu fördern.

Was heißt berufliche Bildung bei uns?

Je nach Interesse und Leistungsfähigkeit werden gezielt Kenntnisse in folgenden Bereichen vermittelt:

  • Fachkenntnisse und Fertigkeiten in den Bereichen Holz, Metall, Montage und Verpackung, Garten- und Landschaftsbau, Küche und Hauswirtschaft (Werkstoffe, Material, Werkzeuge und Maschinen, …)
  • Allgemeine Arbeitsqualifikationen (Arbeitssicherheit, Pünktlichkeit, Durchhaltevermögen, Konzentrationsfähigkeit, selbstständiges Arbeiten, …)
  • Soziale Kompetenzen (Gruppen- und Teamfähigkeit, Kommunikationsfähigkeit, …)
  • Kulturtechniken (Lesen, Schreiben, Rechnen, …)

Bei Fragen zum Aufnahmeverfahren wenden Sie sich gerne an unseren Sozialdienst.